Kirchen in Bielefeld

Altstädter Nicolai-Kirche, Neustädter Marienkirche und St. Jodokus-Kirche
Im Schatten bedeutender nachbarlicher Dome und Stifte, bietet Bielefeld mit seinen mittelalterlichen Kirchen interessante Kleinodien von kultur-, kunst- und kirchengeschichtlicher Bedeutung, die Einblicke in frühere Glaubens- und Lebensweisen ermöglichen.

Welches seltsame Schicksal dem kostbaren Flügelaltar der Neustädter Marienkirche widerfuhr, welche Geschichte der eindrucksvolle Antwerpener Schnitzaltar in der Altstädter Nicolai-Kirche erzählt und was es mit der "Schwarzen Madonna" in der St.-Jodokus-Kirche auf sich hat, erfahren Sie in dem zweistündigen Stadtrundgang.

Termin: ganzjährig
Treffpunkt: Neustädter Marienkirche
  oder ein Treffpunkt Ihrer Wahl
Preise: deutsch 65,00 € (bis 30 Pers.)



Die Frömmigkeit der Frauen im Mittelalter

(bis zur Reformation)
Treffpunkt des zweistündigen Rundganges ist die Altstädter Nicolaikirche. Die Altäre und andere zentrale Ausstattungsgegenstände der Altstädter Nicolaikirche und der Neustädter Marienkirche geben Auskunft über das christliche Leben und das Verständnis der gesellschaftlichen Position von Frauen im Mittelalter bis zur Neuzeit. Es folgt ein Exkurs über das Schildescher Stift und seine Gründerin Marswidis.

In der St.-Jodokus-Kirche liegt das Geheimnis der „Schwarzen Madonna” verborgen und die „Süstern”, eine vorreformatorische selbständige Frauengruppe, erzählen in der Süsterkirche von ihrer Geschichte.

Termin: ganzjährig
Preise: deutsch 65,00 € (bis 30 Pers.)




Spurensuche

Orte jüdischen Lebens
Die etwa zweistündige Tour beschreibt den Weg der Juden als Außenseiter hin zum Mitbürger. Längst vergessene Zusammenhänge aus der Zeit von 1345 bis zur Gegenwart - von den Gräueltaten an den Juden aber auch von der Emanzipation der Juden zu Bürgern der Stadt Belefeld - werden an Orten jüdischer Geschichte aufgezeigt.

Termin: ganzjährig
Treffpunkt: Mahnmal Hauptbahnhof
Preise: 65,00 € pro Gruppe (bis 30 Pers.)



Schildesche

Vom Stift zur Stadt
Der besondere Charme von Schildesche liegt in der Kombination aus Alt und Neu. Im Mittelpunkt des zweistündigen Stadtrundganges steht das im Jahre 939 von Marswidis eingerichtete Frauenstift. Aber auch der Aufstand der Eisenbahnbauarbeiter in der Phase der Industrialisierung und die Auswirkungen dieses Streiks sind Thema. Heute stellt sich dieser Stadtteil als begehrtes Wohngebiet mit einem idyllischen See und entsprechenden Freizeitmöglichkeiten dar.

Termin: ganzjährig
Treffpunkt: Stiftskirche in Schildesche
Preise: deutsch 65,00 € pro Gruppe (bis 30 Personen)



Der alte Friedhof

Historisches über die letzte Ruhestätte
Im Mittetlalter war es üblich, die Toten direkt an der Kirche zu begraben, weil man annahm, dass sie nur auf diese Weise 'des Heils des Paradieses' teilhaftig würden. Ein Besichtigungspunkt und markantes Zeugnis ist das Grabmahl des Bürgermeisters Johannes Burggrafe in der Altstädter Nicolaikirche. Ziel der anderthalbstündigen Führung ist der Alte Friedhof. Napoleon erließ 1804 ein Gesetz, dass alle Friedhöfe 35 m außerhalb der Stadtmauern liegen mussten. Dieses galt auch im Königreich Westfalen. So wurde der Alte Friedhof 1808 in der Nähe des Niederntores auf einer Fläche von einem Hektar angelegt.

Termin: ganzjährig
Treffpunkt: Altes Rathaus
Preise: deutsch 55,00 € (bis 30 Pers.)






Kontakt

» Tourist-Information im Neuen Rathaus
Niederwall 23
33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 51 69 99
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Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10.00 - 18.00 Uhr
Sa 10.00 - 14.00 Uhr